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IT-Gipfel und PraxisForum 2015

Veranstaltung verpasst? – Die wichtigsten Infos zum IT-Gipfel und PraxisForum 2015 in der Zusammenfassung.

Mehr als 60 Unternehmen, Forschungsgruppen und Organisationen waren beim IT-Gipfel und PraxisForum 2015 vertreten. Den 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden spannende Vorträge und ausreichend Zeit zum Netzwerken geboten.

Als Netzwerkmanager des IT InnovationsClusters Göttingen/Südniedersachsen eröffnete Andreas Redeker die Veranstaltung und erklärte die Absicht des Clusters, Südniedersachsen als starken Standort für IT noch besser zu profilieren. Gemeinsam mit den übrigen Veranstaltern wolle man zudem die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft weiter fördern.


Plenum während des Grußworts der Unipräsidentin Professor Dr. Ulrike Beisiegel.

Diesen Aspekt betonte auch Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel in ihrem Grußwort und unterstrich die bereits bestehende enge Zusammenarbeit zwischen der Universität Göttingen und dem IT InnovationsCluster über verschiedene Forschungsgruppen. Frau Beisiegel sprach über die Bedeutung des Umgang mit großen Datenmengen, der für die Universität ein Schlüssel zum zukünftigen Erkenntnisgewinn sei. Sie drückte zudem die Freude der Universität über erfolgreiche Bleibeverhandlungen mit Professor Dr. Konrad Rieck aus, der seine spannende Forschung damit in Göttingen fortsetzen wird.

Dr. Dagmar Linse sprach über die Absicht der Landesregierung, Niedersachsen zum Vorreiter der vierten industriellen Revolution zu machen.

Im ersten Vortrag stellt Frau Dr. Dagmar Linse vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr die Pläne der Landesregierung zum Thema Industrie 4.0 vor. Niedersachsen sei in den für die vierte industrielle Revolution wichtigen Schlüsselindustrien Maschinenbau, Automobilindustrie und Landwirtschaft gut aufgestellt und habe damit gute Voraussetzungen im Thema Industrie 4.0 eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Nach der Pause begeisterte Professor Konrad Rieck, Leiter der Forschungsgruppe IT Sicherheit am Institut für Informatik der Universität Göttingen, das Publikum mit seinem Ansatz für intelligente Sicherheit in Industrienetzen. Seine Forschungsgruppe entwickelt mit Methoden des maschinellen Lernens Systeme zur Erkennung von Schadcode, die diesen anhand von Abweichungen vom "normalen Code" erkennen und daher auch bisher unbekannte Angriffe entdecken können.

Professor Dr. Konrad Rieck erläuterte den Ansatz seiner Forschungsgruppe IT Sicherheit für intelligente Sicherheitssysteme in Industrienetzen.

Der dritte Vortragende war Herr Klaus Mönikes, zertifizierter Datenschutzbeauftragter und Datenschutzauditor, der in seinem Vortrag auf die praktische Umsetzung des Themas Datenschutz und Datensicherheit im Unternehmen einging.

Klaus Mönikes und Professor Dr. Gerald Spindler referierten zum Thema Datenschutz.

Die Zukunft des Datenschutzes präsentierte im letzten Vortrag Professor Dr. Gerald Spindler, Lehrstuhlinhaber an der Juristischen Fakultät der Uni Göttingen für Bürgerliches Recht, Wirtschafts- und Handelsrecht, Rechtsvergleichung und Medien- und Telekommunikationsrecht. Als regelmäßiger Berater in Gesetzgebungsverfahren auf nationaler und europäischer Ebene zum Thema Datenschutz konnte Professor Spindler den Teilnehmer einen detaillierten Blick auf die zu erwartenden Änderungen durch die geplante EU-Datenschutz-Grundverordnung vermitteln und stellte insbesondere die Auswirkungen auf den betrieblichen Alltag dar.

26. Februar 2015 — 14 Uhr — Sartorius College

Das Programm

14:00

Registrierung

14:15

Begrüßung

14:30

Grußworte
Rainer Holler, CIO Sartorius Corporate Administration GmbH
Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen

14:45

Industrie 4.0 – Perspektive für Niedersachsen
Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

15:15

Kaffeepause

15:40

Intelligente Sicherheit für Industrienetze
Prof. Dr. Konrad Rieck, Institut für Informatik der Georg-August-Universität Göttingen

16:10

Möglichkeiten zum Schutz vor Datenklau im Mittelstand – Ein Bericht aus der Praxis
Dr. Ralf Schadowski, Geschäftsführer ADDAG GmbH & Co. KG

16:40

Die geplante EU-Datenschutz-Grundverordnung: Grundlagen und Auswirkungen für die Wirtschaft
Prof. Dr. Gerald Spindler, Juristische Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen

17:15

Matchmaking beim Get-together mit Imbiss


Das Konzept

Vorträge und Diskussion

Datenschutz, IT-Sicherheit und Industrie 4.0 sind die Leitthemen der Veranstaltung. Die Referenten präsentieren Ihnen aktuelle Entwicklungen, geben Ausblick auf künftige Trends und geben Ihnen Gelegenheit zur Diskussion.


Matchmaking

Wählen Sie bereits im Vorfeld Ihren bevorzugten Gesprächspartner oder geben Sie Ihre Interessen an und lassen Sie sich von uns gezielt einen passenden Ansprechpartner vermitteln.



Ausstellung

Identifizieren Sie über eine Ausstellung mit den teilnehmenden Unternehmen und Forschungsgruppen weitere interessante Austauschpartner. Nehmen Sie selbst an der Ausstellung teil und präsentieren Sie Ihre Keyfacts und Interessen.

Vorträge

Der Niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies wird die Bedeutung von Industrie 4.0 für die künftige Entwicklung in Niedersachsen beleuchten und auf die Strategie der Landesregierung eingehen. Professor Dr. Konrad Rieck, Leiter der Forschungsgruppe Computer Sicherheit am Institut für Informatik der Georg-August-Universität Göttingen, geht anschließend auf die Frage der Sicherheit in den industriellen Netzwerken der Zukunft ein. Er wird Herausforderungen benennen und neuartige Lösungsansätze skizzieren. Herr Dr. Ralf Schadowski, Geschäftsführer der ADDAG GmbH & Co. KG und zertifizierter Datenschutzbeauftragter, gibt in seinem Vortrag Handlungsempfehlungen zum Datenschutz im Unternehmen. Professor Dr. Gerald Spindler, Lehrstuhlinhaber für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung, Multimedia- und Telekommunikationsrecht an der Universität Göttingen, wird Ihnen die geplante EU-Datenschutzrichtlinie vorstellen und dabei besonders auf die möglichen Auswirkungen in den Unternehmen eingehen.

Matchmaking beim Get-together mit Imbiss

Beim anschließenden Get-together möchten wir Sie ganz gezielt mit Ansprechpartnern zu Fragen und Ideen, die Sie interessieren, zusammenbringen. Im besonderen Fokus steht dabei der Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Wenn Sie eine Frage an die Wissenschaft richten möchten, oder einen Partner für eine Idee suchen, oder wenn Sie sich vorstellen könnten eine Abschlussarbeit im Unternehmen anfertigen zu lassen, können Sie uns für das Matchmaking schon bei der Anmeldung Ihren bevorzugten Gesprächspartner mitteilen oder Ihre Themen benennen. Wir stellen anhand der eingereichten Wünsche interessante Gesprächsrunden zusammen. ⇒ Matchmaking

Begleitende Ausstellung

Um Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit zu geben, auf der Veranstaltung weitere passende Gesprächspartner zu identifizieren, bieten wir eine begleitende Ausstellung mit Rollup-Displays teilnehmender Unternehmen und Forschungsgruppen an. Einerseits gewinnen Sie so einen schnellen Überblick über die Teilnehmer, zum anderen können Sie mit einem eigenen Display Ihre Sichtbarkeit für die anderen erhöhen. Ein entsprechendes Display in einheitlicher Gestaltung mit den Keyfacts ihres Unternehmens oder Ihrer Forschungsgruppe und Ihren Interessen können Sie über die Anmeldung zur Veranstaltung bei uns beauftragen. Über die Bereitstellung der Informationen hinaus haben sie dann keinen weiteren organisatorischen Aufwand. ⇒ Ausstellung

Die Veranstalter


Der IT InnovationsCluster Göttingen/Südniedersachsen ist ein regionales Netzwerk aus Unternehmen und Forschern in der IT. Er fördert die Vernetzung der Mitglieder durch Netzwerktreffen und Veranstaltungen, dient als Plattform für gemeinsame Aktivitäten und fördert die Wahrnehmung Südniedersachsens als attraktivem Standort für Unternehmen und Fachkräfte der IT.


Projektträgerin des Clusters ist die

GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH. Als Dienstleister für Wirtschaftsförderung in Göttingen findet die GWG Lösungen für alle Fragen der Unternehmens- und Standortentwicklung, ist Lotse zur Stadt und anderen Behörden, vermittelt Gewerbeflächen, hilft bei Betriebserweiterung, -verlagerung oder Neuansiedlung und begleitet Genehmigungsverfahren. Sie berät zu öffentlichen Förderprogrammen, unterstützt Unternehmensgründungen und fördert Kooperationen. Zudem betreibt das Veranstaltungsmanagement der GWG die Stadthalle Göttingen und die LOKHALLE.


Die Georg-August-Universität Göttingen ist mit mehr als 29.000 Studierenden und einer über 275-jährigen Geschichte eine der traditionsreichsten und bedeutendsten Universitäten in Deutschland. Sie zeichnet sich aus durch die Vielfalt ihrer Fächer, durch die exzellente Ausstattung sowie die herausragende Qualität ihrer Forschung. In vielen nationalen und internationalen Rankings belegt sie regelmäßig einen der vorderen 10 Plätze unter den deutschen Hochschulen. Nahezu alle wissenschaftlichen Disziplinen einschließlich der Medizin sind an den 13 Fakultäten vertreten. Mit einer forschungsorientierten Lehre und einer engen Verflechtung mit herausragenden außeruniversitären Forschungsinstitutionen bietet sie ideale Ausgangsbedingungen für Absolventen aller Studienrichtungen.


Die Geschäftsstelle Göttingen der Industrie- und Handelskammer Hannover ist regionale Ansprechpartnerin für Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Medien. Neben hoheitlichen Aufgaben in der Berufsbildung und Außenwirtschaft bietet die IHK zahlreiche Beratungsleistungen und unterstützt regionale, für die Wirtschaft relevante Initiativen und Projekte.


Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen vertritt die Interessen von rund 8000 Handwerksbetrieben in den Landkreisen Göttingen, Hildesheim, Holzminden, Northeim und Osterode. Insgesamt 151 Gewerke sind dem Handwerk zugeordnet. 3600 junge Menschen werden derzeit in den Betrieben ausgebildet. Explizite Aufgabe der Handwerkskammer ist es, die Betriebe mit ihren rund 44.000 Beschäftigten und einem Gesamtumsatz von 4,3 Milliarden Euro zu unterstützen. Dazu gehören u.a. die Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Berufsbildungszentren Hildesheim-Göttingen, die individuelle Qualifikations- und Betriebsberatung und die Einbindung des Handwerks in regionale Netzwerke und Initiativen.

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